Danisch beklagt in seinem Blog, dass es wohl einem „Deal“ zwischen EU-Digitalkommissar Günther Öttinger und der Presse gebe. Öttinger setze sich für das Leistungsschutzrecht ein und die Presse solle „regierungsfreundlich“ schreiben. Er schließt mit dem Fazit:

Wundert man sich da noch darüber, was in unserer Presse steht?

Nun ist die Quelle gleich mitverlinkt – ein Ausschnitt einer Rede Öttingers vor Verlegern.
Ja – Öttinger fordert die Presse auf, für ihre Interessen einzutreten, Stimmung zu machen. Es gibt nur einen Nutznießer des Leistungsschutzrechts – das sind die Presseverlage. Und wenn Öttinger diese auffordert, für ihre Sache mobil zu machen, hat dies nichts mit „Gegenleistung“ zu tun.

Zu schreiben

Angeblich sollen die Verleger das Leistungsschutzrecht im Gegenzug dafür bekommen haben, dass sie hübsch regierungsfreundlich schreiben.

geht an der Sache vorbei.

Advertisements